BMUB lud zum Fachdiskurs: "Autonom, vernetzt und integriert - Bringt uns die Digitalisierung eine umweltfreundliche Mobilität?"

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im BMUB, eröffnete die Veranstaltung über eine Videobotschaft Jochen Flasbarth, Staatssekretär im BMUB, eröffnete die Veranstaltung über eine Videobotschaft (Foto: Wolfgang Borrs)

Unter dem Motto "Autonom, vernetzt und integriert - Bringt uns die Digitalisierung eine umweltfreundliche Mobilität?" trafen sich am 27. Juni 2017 rund 200 Teilnehmer aus den Bereichen Wissenschaft, Verbänden, Unternehmen, Städten und Gemeinden sowie der Politik zur Fachkonferenz des Bundesumweltministeriums in Berlin.

Ziel der Veranstaltung war der fachlich fundierte Austauch zu den Chancen und Herausforderungen für Umwelt und nachhaltige Stadtentwicklung, die aus der Digitalisierung des Verkehrssektors erwachsen. Denn die Digitalisierung unserer Mobilität hat längst begonnen und schreitet schnellen Schrittes voran. Damit verbunden sind nicht zuletzt Potentiale für einen größeren Schutz von Mensch und Umwelt etwa durch die Reduzierung von Treibhausgas-, Schadstoff- und Lärmemissionen sowie einen geringeren Flächenverbrauch. Allerdings sind auch negative Effekte dieser Entwicklungen, zum Beispiel durch so genannte Rebound-Effekte, nicht auszuschließen.

Kernfragen der Konferenz waren daher:

Welche Umwelteffekte sind durch die Digitalisierung im Verkehr zu erwarten?
Und welche Weichen sind durch wen zu stellen, damit die Digitalisierung zu einer nachhaltigen Mobilität beiträgt und damit zu positiven Umwelteffekten führt?

Im Vorfeld der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer befragt, wie sie den Einfluss der Digitalisierung auf unseren Alltag und die Umwelt einschätzen und inwieweit ihrer Meinung nach eine Regulierung durch die Politik erfoderlich sein wird. Die Ergebnisse der Online-Umfrage sind in der untenstehenden Datei einsehbar.

Die Konferenz wurde live auf der BMUB-Webseite gestreamt. Die Mitschnitte des Podiums und der Workshops sind demnächst auf dem YouTube-Kanal des Bundesumweltministeriums zu sehen.

 

Alle Fotos: Wolfgang Borrs
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