Nachhaltig mobil in der Stadt – Projekt „City2Share“ gestartet

Zehn Partner aus öffentlicher Hand, Wirtschaft und Wissenschaft bearbeiten in dem vierjährigen Forschungsvorhaben Fragestellungen der Schwerpunkte urbane Elektromobilität, autonomes Fahren und e-Carsharing. Zwei Feldtests in Wohnquartieren in Hamburg und München sind geplant.

Der fortschreitende Trend zur Verstädterung erfordert die Entwicklung von nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätsangeboten, die dem individuellen Mobilitätsbedarf des einzelnen Nutzers gerecht werden, ohne die Lebensqualität in den Städten zu beeinträchtigen. Insbesondere Individual- und Lieferverkehre müssen dazu emissions- und lärmarm sowie flächenschonender gestaltet werden. Die Integration von multimodalen elektromobilen Angeboten einschließlich elektrischen Sharingsystemen bietet großes Potential zur Entwicklung eines solchen nachhaltigen klima- und anwohnerfreundlichen Verkehrssystems.

Das vom BMUB mit ca. 5,4 Millionen Euro geförderte Projekt „City2share“ beschäftigt sich mit diesen Fragestellungen. Ziel ist es, intelligente und intermodale Services sowie autonome Fahrfunktionen in ein System von elektromobilem Car- und Bikesharing und öffentlichem Nahverkehr zu integrieren. Des Weiteren wird ein elektrifiziertes Lieferverkehrssystem entwickelt und erprobt. So soll innerhalb des Vorhabens eine Lösung entwickelt werden, die die Nutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit elektromobiler Angebote steigern und aus Sicht von Herstellern, Betreibern, Dienstleistern, Kommunen und Nutzern gleichermaßen akzeptiert werden kann.

Das Konsortium bestehend aus BMW AG, Deutsches Institut für Urbanistik, DriveNow GmbH, Hamburger Hochbahn AG, Siemens AG, Landeshauptstadt München, Stadtwerke München GmbH, TU Dresden, Universität der Bundeswehr München und UPS Deutschland OHG wird das Projekt konkret in einem Feldtest in urbanen Wohnquartieren in Hamburg und München umsetzen.