Projekt STIMULATE startet mit Presseevent auf dem Charité-Campus Mitte

Fahrerlos fahrender elektrisch angetriebene Kleinbus (Copyright: Charité/ Peitz) Fahrerlos fahrender elektrisch angetriebene Kleinbus (Copyright: Charité/ Peitz)

Gestern trafen sich Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Aufsichtsratsvorsitzende der BVG und Charité zur zum offiziellen Startschuss für das Forschungsvorhaben "Stadtverträgliche Mobilität unter Nutzung automatisierter Kleinbusse - kurz STIMULATE". Ziel des Projektes ist es, Einsatzfelder und die Akzeptanz des autonomen Fahrens in einem realistischen Umfeld zu testen, Verbesserungspotenzial aufzudecken und einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.

In einem ersten Schritt werden hierfür am Charité Campus Mitte Haltestellen und eine Ladestation für die Fahrzeuge errichtet und ab November 2017 der erste autonom fahrende Kleinbus eingesetzt. Anfang 2018 können Besucher des Campus diesen auch selbst nutzen. In einem zweiten Schritt wird dann der Campus Virchow-Klinikum erschlossen. Während des Pilotvorhabens kommen insgesamt vier autonom fahrende, intelligente Elektro-Fahrzeuge zum Einsatz. Diese können jeweils bis zu 15 Personen befördern und Strecken mit bis zu 45 km/h sicher zurücklegen.

Das Land Berlin wird gemeinsam mit der Charité und ihrem Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften die Akzeptanz und weitere praktische Aspekte der Nutzung autonom fahrender Busse untersuchen.

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