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Neues Skizzenfenster für die BMU-Elektrobusförderung geöffnet

Die Umsetzung der Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris ist auch für den Verkehrsbereich von hoher Bedeutung. Bis 2050 soll unsere Mobilität klimaneutral gestaltet werden. Darüber hinaus wollen viele Städten und Regionen Deutschlands die Belastung mit Luftschadstoffen und Lärm aus dem Straßenverkehr kurzfristig senken. Dazu kann der Betrieb von Elektrobusse im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einen wichtigen Beitrag leisten.

Daher unterstützt das Bundesumweltministerium die Markteinführung von Elektrobussen in Deutschland mit einer entsprechenden Förderung. Das BMU gewährt solchen Verkehrsbetrieben einen Investitionszuschuss, die Plug-In-Hybridbusse mit externer Nachlademöglichkeit oder rein elektrische Batteriebusse beschaffen und im Linienbetrieb einsetzen. Idealerweise kann so in den Städten auch ein wichtiger Beitrag zur Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte und zu Verbesserungen im Hinblick auf die Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie geleistet werden.

Um mit dem Förderprogramm diesbezüglich einen größtmöglichen Effekt zu erzielen, soll die Förderung vorzugsweise die Umstellung ganzer Flotten oder zumindest vollständiger Buslinien unterstützen und besonders in Gebieten mit einer Überschreitung der Grenzwerte für Luftschadstoffe bzw. mit einer hohen Lärmbelastung zum Tragen kommen.

Nach der Auswahl erster Förderprojekte stehen nun weitere Mittel für die Elektrobusförderung des BMU zur Verfügung. Ab sofort können daher erneut Skizzen für Projekte zur Beschaffung von Elektrobussen im ÖPNV eingereicht werden.

Das Online-Portal (siehe Link unten) ist bis zum 30.04.2019 geöffnet.

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