Einrichtung einer mit elektrischen Fahrzeugen betriebenen CityLinie

Auf Beschluss des Stadtrates der Stadt Erlangen soll in der Innenstadt von Erlangen eine neue CityLinie eingeführt werden. Hierzu hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss die Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH mit der Planung und dem Betrieb der CityLinie auf Basis von Elektrobussen beauftragt und somit auch mit der Beschaffung der E-Busse. Die CityLinie ist als Bestandteil des Verkehrskonzeptes zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Innenstadt zu sehen und soll einen Beitrag zur Entlastung vom motorisierten Verkehr leisten. Insbesondere soll eine Verbindung zwischen Großparkplatz, Altstadt, Universitätskliniken und Zollhaus (für einen Umstieg zum Regionalverkehr Richtung Osten) geschaffen werden.

Im Mai 2019 hat der Erlanger Stadtrat den Klimanotstand erklärt und damit die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anerkannt. In diesem Rahmen wurde der politische Wunsch nach innovativen Lösungen für eine Erhöhung des ÖPNV-Anteils am Modal Split, der Reduzierung des MIV und der Attraktivitätssteigerung des Busverkehrs und damit verbunden die Umsetzung einer elektrisch betriebenen CityLinie im Rahmen des Verkehrskonzepts Innenstadt umso größer.

Die im Rahmen der Konzeption der CityLinie getroffenen Überlegungen basieren auf dem Einsatz von elektrischen Midi-Bussen. Insgesamt ergibt sich aus dem geplanten Fahrzeugeinsatz ein Fahrzeugbedarf von sieben Bussen.

Im Zuge des Vorhabens werden Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhoben, die dem Minimaldatenset Bus aus den Minimaldatensets zur Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität entsprechen. Die Daten werden im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU bezüglich ökologischen, technischen und effizienzbezogenen Fragen ausgewertet.