ÜSTRA Elektrobus

Umstellung des ÜSTRA Busnetzes auf Elektrobusse

Die ÜSTRA verfolgt das Ziel, in Hannover einen emissionsfreien Nahverkehr für Stadt und Region zu ermöglichen. Mittelfristig soll der  gesamte  Innenstadtbereich  mit  Elektrobussen  betrieben  werden.  Langfristiges Ziel  ist es,  den gesamten Busbetrieb  der ÜSTRA  zu  elektrifizieren und durch  den Einsatz von CO-freiem Strom ein klimaneutrales Unternehmen zu werden. Gleichzeitig soll ein Beitrag zu Minderung der Luftschadstoff- und Lärmbelastung in Hannover geleistet werden.

Im Rahmen des durch die ÜSTRA in 2017 erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojektes zum Einsatz von drei Elektrobussen auf der Linie 100/200 wurde bereits gezeigt, dass rein elektrisch betriebene Busse einen  Dieselbus  vollwertig  ersetzen  können.  Die ÜSTRA sieht daher vor, die mit der Einführung der drei Elektrobusse entwickelte Unternehmenspolitik für eine saubere Umwelt konsequent weiter zu führen. Dafür werden die Ergebnisse aus dem Pilotvorhaben als  Grundlage  für  die  Planung  des weiteren Ausbaus der Elektrobusflotte bei der ÜSTRA genutzt.

Im nächsten Schritt sollen im Rahmen dieses Projekts „ÜSTRA Elektrobus“ 30 rein elektrische Solo- und 18 rein elektrische Gelenkbusse beschafft werden. Die zu beschaffenden Fahrzeuge sollen auf den Linien 100/200, 121, 128/134 und 120 eingesetzt werden.  Die Stromversorgung der Busflotte soll über konduktives Laden an den Endhaltestellen (450 kW Schnellladung) sowie auf den Betriebshöfen Vahrenwald und Mittelfeld (20 kW) erfolgen.

Im Zuge des Vorhabens werden außerdem Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhoben, die dem Minimaldatenset Bus aus den Minimaldatensets zur Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität entsprechen. Die Daten werden im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU bezüglich ökologischen, technischen und effizienzbezogenen Fragen ausgewertet.