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E-Bus Dresden

Umrüstung von Buslinien von Diesel- auf Elektrobetrieb

Die Landeshauptstadt Dresden hat sich schon 1994 mit ihrer Mitgliedschaft im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder (Alianza del Clima e.V.) dem Klimaschutz verschrieben. Mit dem 2013 aufgestellten Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept Dresden 2030 wird aufgezeigt, welche Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden können. Gleichzeitig verzeichnet Dresden eine hohe verkehrsbedingte Stickoxidbelastung im Stadtgebiet, so dass der 2011 erstellte Luftreinhalteplan 2017 fortgeschrieben wurde, der u.a. Maßnahmen zur ÖPNV-Förderung enthält.

Einen Beitrag zu den Umwelt- und Klimaschutzzielen von Dresden leistet das Vorhaben „E-Bus Dresden“. Im Projekt sollen 20 batterieelektrische Busse für zwei Buslinien in Dresden beschafft werden, davon zwei Solobusse und 18 Gelenkbusse. Mit der Umstellung auf den Elektrobetrieb können CO2- und NOx-Emissionen des ÖPNV in der Dresdner Innenstadt reduziert sowie die Lärmbelastung verringert werden. Neben der Beschaffung von 20 Batteriebussen ist die Installation der Depot- und Streckennachladung Gegenstand des Vorhabens.

Die DVB AG erwartet aus dem Projekt neben einem erheblichen ökologischen Nutzen und Imagegewinn keinen direkten wirtschaftlichen Vorteil. Als innovatives Unternehmen sieht sich die DVB AG aber verpflichtet, neuen Technologien den Weg aus der Entwicklung hin zu praktischen Anwendungen zu ebnen. Darüber hinaus erhofft sich die DVB AG wichtige Informationen hinsichtlich der zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens in Ihrer Bussparte, speziell in Bezug auf Antriebs- und Energieversorgungstechnologien.

Im Zuge des Vorhabens werden Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhoben, die dem Minimaldatenset Bus aus den Minimaldatensets zur Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität entsprechen. Die Daten werden im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU bezüglich ökologischen, technischen und effizienzbezogenen Fragen ausgewertet.