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Elektromobiler Busverkehr in Offenbach

Als Teil des Ballungsraumes Rhein-Main und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zählt Offenbach am Main zu den Regionen in Deutschland mit der höchsten Belastung durch Luftschadstoffe und Lärm. Die Stadt Offenbach hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung vor den schädlichen Auswirkungen durch Immissionen zu schützen.

Vor diesem Hintergrund beschafft die Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH (OVB) im Rahmen dieses Projekts schrittweise 29 Elektrobusse (20 Standard-Linienbusse und neun Gelenkbusse). Diese sollen alte Dieselbusse ersetzen und die Etablierung der Elektromobilität im täglichen ÖPNV-Linienbetrieb der OVB voranbringen. Der Einsatz ist im Stadtgebiet geplant, wo die Grenzwerte für Stickoxide und Lärm seit Jahren überschritten werden.

Die Ladung der Busse erfolgt über Nacht auf dem Betriebshof sowie per Gelegenheitsladung an den Wendeanlagen der Linien. Die Ladeinfrastruktur und die Umbaumaßnahmen des Betriebshofes und der Werkstatt werden über das europäische Förderprogramm IWB-EFRE Hessen gefördert (strom-bewegt Hessen).

Im Zuge des Vorhabens werden zudem Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhoben, die dem Minimaldatenset Bus aus den Minimaldatensets zur Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität entsprechen. Die Daten werden im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU bezüglich ökologischen, technischen und effizienzbezogenen Fragen ausgewertet.