ebusBOGESTRA

Einführung von 20 batteriebetriebenen Elektrobussen

Ein zentrales Ziel der BOGESTRA AG ist die Verbesserung des Umweltschutzes bei der Beförderung der Fahrgäste und im Unternehmen allgemein. Seit über zehn Jahren sammelt die BOGESTRA AG Erfahrungen mit dem Betrieb von Hybridbussen. Zudem sind 24 Elektro-Pkw als Dienstfahrzeuge mit zugehöriger Ladeinfrastruktur im Einsatz. Von der Einführung der Elektrobusse erhofft man sich nicht nur eine Reduzierung der Luftschadstoffemission, sondern auch des Fahrlärmes.

Im Rahmen des Projekts plant die BOGESTRA die Einführung von 20 Solo-Elektrobussen. Jeweils sechs der batterieelektrischen Fahrzeuge sollen in Bochum die Linie 354 und in Gelsenkirchen die Linie 380 vollständig elektrifizieren. Die restlichen acht Fahrzeuge sollen flexibel auf verschiedenen Linien im gesamten Betriebsgebiet der BOGESTRA eingesetzt werden. Dadurch lassen sich potentielle Linien zur Umstellung auf einen E-Bus-Betrieb identifizieren. Durch die Einführung der 20 E-Busse rechnet die BOGESTRA mit jährlichen CO2-Einsparungen von über 1.000 Tonnen. Die Ladung der Elektrobusse soll in einer Kombination aus Übernacht- und Gelegenheitsladung erfolgen. Hierfür stellt das Land NRW Fördermittel zur Verfügung.

Im Zuge des Vorhabens werden Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erhoben, die dem Minimaldatenset Bus aus den Minimaldatensets zur Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität entsprechen. Die Daten werden im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU bezüglich ökologischen, technischen und effizienzbezogenen Fragen ausgewertet.